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Über GolfantiquitätenEine Tendenz hat sich zum marktführenden Trend entwickelt: Golfantiquitäten werden als wertsteigernde Geschenke und Sammlerstücke gehandelt, und finden zunehmend Liebhaber in aller Welt. Golfantiquitäten und Golfkunstobjekte bleiben zu allen Zeiten eine gute Investition! Als zusätzliche Verzinsung zur permanenten Wertsteigerung der Golfantiquitäten erhält der Besitzer täglich den unvergleichlichen Genuss, den solche Golfantiquitäten vermitteln. Wie bei allen anderen Antiquitäten auch, bestimmt nicht nur das Alter den Preis der Golfraritäten. Eine Faustregel unter den einschlägigen Sammlern sagt: alt ist gut, alt und selten ist besser. So banal dies klingt, so schwer fällt dem einzelnen Käufer die Umsetzung in die Tat. Man muss sich schon sehr gut in der Geschichte des Golfsports auskennen, um einen billigen Eisenschläger mit Hickoryschaft – sie wurden bis 1940 gefertigt - von einem wirklich wertvollen Stück unterscheiden zu können. Vieles gilt es zu beachten. Zunächst einmal die Holzsorte, aus der der Schaft gearbeitet ist. Haselnuss und Esche beispielsweise können ein Hinweis auf ein höheres Alter sein. Doch dies ist längst nicht alles, auch die Form eines Schlägerblattes erzählt seine eigene Geschichte. Relativ einfach ist die zeitliche Zuordnung, wenn auf dem Eisen der jeweilige Hersteller seinen Namen eingravierte. Üblich waren auch Stempel, mit denen man den „Cleek-Maker“, so heißen die Schlägerfabrikanten, identifizieren konnte und kann. Wenn gar kein Zeichen zu finden ist, bleibt nur der Sachverstand. Eisenschläger vor 1830 beispielsweise waren handgeschmiedet, was man an den Hammerspuren auf den löffelartigen Schlagflächen bei genauem Hinsehen erkennen kann. Eine Wissenschaft für sich sind auch die unterschiedlichen Schlägerarten, die zum Teil sogar auf die persönlichen Bedürfnisse ihrer Benutzer angefertigt wurden. So machte sich auf einem Platz, der von Wagenspuren durchzogen war, das so genannte Spureneisen nützlich. Sein Schlägerblatt war wesentlich kleiner als üblich, so dass man den Ball auch aus einer Spur herausschlagen konnte. Verbreitet hingegen war der „Mashie“, der dem heutigen Eisen 5 entspricht. Wie auch der „Cleek“ der zum Eisen 1 oder 2 weiterentwickelt wurde, und schließlich der „Niblick“, der Vorläufer des Eisens 9. Ob nun bei Schlägern, Bällen oder Golfdarstellungen - die zeitliche Zuordnung ist stets das größte Problem! In England wird mit der Unwissenheit vieler Laien, das große Geschäft gemacht. Der vermeintliche Glückskauf entpuppt sich oft als teurer Fehlgriff. Gerade im Ursprungland des Golfsports wissen die Händler nur zu genau, ob das was sie verkaufen, wirklich den angegebenen Wert hat. Ein Grund mehr, sich einem Profi wie Peter Insam anzuvertrauen, zumal er auch den edlen Teilen in der eigenen Werkstatt zu neuem Glanz verhilft. Mit der Entwicklung des Golfsports in Deutschland, stieg die Nachfrage nach Golfantiquitäten und damit verbunden auch nach alten Golfgrafiken und Schlägern sprunghaft an. Der Markt in England ist zwischenzeitlich leer gefegt, dass findige Engländer sogar anfangen, alte Golfgrafiken und Schläger zu reproduzieren. Eine derartige Markteinschätzung wirkt sich jedoch auch auf die Preisentwicklung aus. Feathery Golfbälle, die noch vor 25 Jahren ab ca. € 1.250,- gehandelt wurden. Dasselbe gilt auch für den Bereich von alten Schlägern. Zunehmend kann man beobachten, dass Sammler antike Golfobjekte als clevere Form der Geldanlage betrachten. Allerdings seien alle, die eine Golfantiquität verschenken wollen, im voraus gewarnt. Wie im Sport selbst, überfällt den Betroffenen der Wunsch nach Perfektion; Sie entwickeln einen unstillbaren Sammelhunger. Ein Krankheitsbild, das schon Andrew Lang in seinem 1892 veröffentlichten Buch „Golfing papers“ umschrieb. Darin heißt es, „ein Golfer“, das ist eine Art Kreuzung zwischen einem Märtyrer und einem Irren, dessen Wahnvorstellung auf einen einzigen Punkt gerichtet ist. |
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